Die Mitgliederversammlung vom 13.11.2019 inklusive Podiumsgespräch wurde von rund 70 Personen besucht. Ein voller Erfolg. CURAVIVA Baselland ist bereits an der Planung eines weiteren Podiumsgesprächs zum Thema «Was ist eine gute Versorgungsregion?». Dazu werden wir auch Sie, werte Medienschaffende, einladen. 

 

15.11.2019
Mitgliederversammlung 2/2019 und Podiumsgespräch «Was ist eine gute Versorgungsregion?»

Die Mitgliederversammlung 2/2019 fand am 13.11.2019 im Zentrum Ergolz in Ormalingen statt. 

Das Protokoll und das an der MV gezeigte Handout finden Sie im Anhang. 

Die anschliessenende Podiumsdiskussion zum Thema «Was ist eine gute Versorgungsregion aus Sicht der Kundinnen und Kunden?» beleuchtete die verschiedensten Facetten. Auf dem Podium unter der Leitung von Jolanda Eggenberger, stv. Geschäftsführerin CURAVIVA Baselland, waren als Gesprächspartnerinnen und -partner: Regina Bratschi, Gerontologin, Binningen, Sonja Wagner, stellvertretende Präsidentin des Spitex-Verbands Baselland, Daniel Winzenried, Geschäftsführer Stiftung Blumenrain, Therwil und Markus Leser, Leiter Fachbereich Alter CURAVIVA Schweiz. 

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2019-11-13 Protokoll MV 133 KB
2019-11-13 Mitgliederversammlung Handout 1265 KB
12.11.2019
«Freiwillige finden» - ein Netzwerkanlass von benevol und CURAVIVA Baselland

Rund 30 Personen aus den Bereichen Human Ressources, Aktivierung, Freiwilligenkoordination in Alters- und Pflegeheimen sowie Gemeindevertreterinnen und -vertreter der Altersfachstellen trafen sich zu einem «Runden Tisch» mit Workshops.

Es ist eine grosse Herausforderung, Freiwillige zu gewinnen und diese zu halten. Die Gründe dazu sind vielfältig. Anhand von aktuellen Best-Practice Beispielen zeigten R. Meier, Zentrum Ergolz Ormalingen und B. Hachen, Stiftung Alterszentrum am Bachgraben Schönenbuch/Allschwil, wie ein professionelles Freiwilligen-Management erfolgreich auf- und ausgebaut werden kann. S. Flury berichtete über neue Massnahmen, die die Gemeinde Bottmingen/Oberwil nach einer Bevölkerungsbefragung zum Thema Freiwilligenarbeit lanciert hat.

K. Fäh, Moderatorin und Geschäftsführerin von benevol Baselland, erklärte wie die neue digitale Plattform benevol-jobs.ch funktioniert. Auf dieser können sich alle Freiwilligen direkt bei den für sie interessanten Organisationen melden. M. Steffen von der Gesundheitsförderung Baselland informierte über finanzielle Unterstützungsangebote des Kantons Basel-Landschaft.

In Workshops wurden mögliche Erfolgsfaktoren aufgezeigt, wie das Interesse an der Freiwilligenarbeit in Alters- und Pflegeheimen geweckt werden kann und wie Gemeinden einbezogen werden können.

Beim anschliessenden Netzwerk-Apéro, offeriert von CURAVIVA Baselland, wurden in Gesprächen Kontakte vertieft und neue Verbindungen geknüpft. K. Fäh: «Eine Befragung der Besucherinnen und Besucher zeigte, dass diese begeistert vom Inhalt, der Aktualität und dem Nutzen der Veranstaltung waren. Alle würden nächstes Jahr gerne wiederkommen».

(Text und Fotos: K. Fäh, benevol)

12.11.2019
Leadership-Kurs in Pflege, Betreuung, Therapie und Hauswirtschaft

Der 10-tägige Leadership-Kurs für das untere und mittlere Kader in Alterszentren und Pflegeheimen im nächsten Frühling ist bereits ausgebucht.

Daher bietet das Institut für Pflegewissenschaften (INS) der Universität Basel im Herbst 2020 ebenfalls einen Kurs an. Derjenige fürs 2021 ist auch schon auf der Website des INS aufgeschaltet. 

Weitere Informationen finden Sie in den Anhängen im PDF oder hier.

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28.10.2019
Zu früh geht niemand mehr ins Heim

Die Gesprächsrunde am Freitag, 25.10.2019, in Liestal zum Thema «Pflege im Alter: daheim oder im Heim?» war gut besucht.

Die Gesprächspartnerinnen und -partner von Moderator Röbi Koller erzählten offen aus ihrem Leben. ​​​​​​Wie schwierig es ist, eine Entscheidung zu treffen, wenn es darum geht, wo man lebt, wenn man alt geworden ist. Nur, es beginnt schon bei der Frage: Wann ist jemand alt? Wie alt ist alt? In einem Videoeinspieler sagte Franz Hohler, bekannter Kabarettist und 76 Jahre alt: «Wenn ich einmal alt bin, dann räume ich mein Zimmer auf.»

Wie ist es denn mit der Frage, wenn ich alt bin, ziehe ich in ein Pflegeheim um? Diesen Satz sagt fast niemand freiwillig. Denn das Wohnen im Pflegeheim ist mit sehr vielen Vorurteilen behaftet. Dorli Biedert (91), Bewohnerin Stiftung Hofmatt in Münchenstein: «Ich habe ein neues Hüftgelenk erhalten und musste mir die Frage stellen, wer auf mich schaut, sollte ich es einmal nicht mehr allein schaffen. Da ich keine Familie habe, war für mich der Schritt ins Alterszentrum klar.» Die ehemalige Gemeindeschwester von Münchenstein lebt sehr gerne in der Stiftung Hofmatt in Münchenstein.

Hanspeter Meier, Co-Präsident graue Panther, der seine demente Frau zu Hause pflegt, sie aber auch regelmässig in die Tagesstätte nach Münchenstein bringt, erklärte, dass der Konflikt, in dem man als Angehöriger stecke, täglich ausgefochten werden muss. «Mache ich genug für meine Frau? Schaff ich es noch mit ihr zuhause oder muss ich sie ins Heim geben? Darf ich ihr das «antun»? Heute bin ich am Punkt angelangt, an dem ich sagen kann: Ich habe kein schlechtes Gewissen mehr, dass meine Frau ins Pflegeheim kommt.»

Dr. Klaus Bally sagte, dass es in Zukunft wichtig sei, ein Netzwerk an Personen aufzubauen (aus dem professionellen, aber auch privaten Umfeld, sogenannte «caring communitys»), die sich um betagte Personen kümmern. 

Mariette Jecker, frisch pensionierte Pflegefachfrau, gab zu bedenken, dass die Pflegefachpersonen sozusagen «die Anwälte» der betagten Personen seien, die Angehörigen jedoch die Expertinnen und Experten, wenn es darum gehe, das beste Setting für die betagte Person zu bestimmen. 

Text: Jolanda Eggenberger, CURAVIVA Baselland

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