CURAVIVA Baselland - Aktuell - Aktuelles Newsbeiträge - Warum die Impfquote bei Pflegefachpersonen schlecht ist
Aktuelles Newsbeiträge

22.01.2019

Warum die Impfquote bei Pflegefachpersonen schlecht ist

Viele Pflegefachpersonen lassen sich nicht gerne gegen Grippe impfen. 

Gemäss eigenen Angaben beträgt die Impfquote am Zürcher Universitätsspital 15 Prozent, am Universitätsspital Basel 25 und am Berner Inselspital 36 Prozent. 

Das Gesundheitsportal Medinside wollte wissen, warum die Impfrate beim Pflegepersonal so tief ist. Es befragte dazu Dr. Sabina Heuss, Dozentin am Institute for Competitiveness and Communication an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Sie ist Mitglied einer Forschungsgruppe, die der Frage nachgeht, wie Pflegefachpersonen zu einer wirksamen Grippeprävention befähigt werden können. Besonders interessiert sie, warum die Gesundheitsfachpersonen die Influenza-Impfung mehrheitlich ablehnen.

Dr. Sabina Heuss ist überzeugt, dass die Kommunikation betreffend Grippe-Impfung deutlich verbessert werden könnte. «Die aktuellen Kommunikationskampagnen zu einer verbesserten Durchimpfungsrate bewirken oft eine Schuldzuweisung der nichtgeimpften Berufsgruppen», erklärt Sabina Heuss im Gespräch mit Medinside. Aus vielen Studien sei bekannt, dass Blaming, eben Vorwürfe erheben, zu Negativreaktionen führe. «Erkenntnisse der Studie bestätigen, dass sich Pflegefachpersonen einem starken Druck und einer moralisierenden Kommunikation ausgesetzt sehen». 

Bei der Team- und Führungskultur müssten die Spitaler und Heime ansetzen, damit die persönliche Einstellung gegenüber der Grippe-Impfung geändert werden könne. 

Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Zurück
Zu Desktop-Ansicht wechseln Zu Mobile-Ansicht wechseln